Björk hat sich nach längerer Pause wieder mal kopfüber in Klangkosmen gestürzt. Im wahrsten Sinne des Wortes...
Das neue Album wird als App vorerscheinen, Soundbit für Soundbite, Song für Song, Galaxie für Galaxie. Erstmals: Natürlich steckt wieder mal ein verkopftes Kunstkonzept hinter dem durchorganisierten Chaos. Die App besteht aus verschiedenen Komponenten, welche ineinandergreifen sollen. Grundsätzlicher Ankerpunkt sind eine Art Sendung mit der Maus für Erwachsene. Aspekte der Wissenschaft werden in Häppchenform dem Zuhörer in einer unverkrampften Frische serviert, so dass man nach dem ersten Biss verwundert aufblickt, da man wissen möchte, was da jetzt alles dabei ist. Wie ein ausserirdisches Sushi. Momentan erhältlich sind nach der Gratis-App, zwei untergeordnete Anwendungen, welche separat gekauft werden müssen. Die Gratis-App symbolisiert den Kosmos, wo die Songs/Anwendungen einzelne Milchstrassen und ähnliches darstellen. In regelmässigen Abständen soll für die schon geteasten Songs Material nachgeliefert werden.
Zu jedem der beiden Songs gibt es Hintergrundsinformationen, welche von Songstruktur-Analysen über Themenhintergründen bis zur Noten-Partitur reichen. Zusätzlich wurde für alle Songs ein spielerischer Zugang gefunden, welche den dramaturgischen Bogen bereichert und/oder reflektiert. Die beiden Spiele sind intuitiv, recht schön programmiert, können sich aber nicht gegen die Spiele-App-Klassiker behaupten. Als Tangente innerhalb einem Gedankenuniversum jedoch eine wohltuende Abwechslung. Natürlich nur, wenn man Fan ist... Denn mit CHF 2.00 pro Mini-Anwendung ist der Preis für ein Spiel zu hoch. Der Song auf iTunes, fürs eeewige Anhören ist dann auch nur CHF 1.60. Als Fan hat man beides und dann wirds teuer. Und das Album braucht man ja auch noch und die beim ersten Song erschienenen 4 12" mit jeweils Interpretationen der Albumtracks eines einzelnen Remixers. Aber Björk-Fans hatten es noch nie einfach.
Fazit: eine nette Idee mit der die gute Dame sicher im Gespräch bleibt. Der wichtigste Aspekt ihres Wirken bleibt jedoch immer noch die Musik. Und die genialen Michel Gondry-Clips. Und die tollen Coverfotos. Und ...
Search for:
-Biophilia auf iTunes (wahrscheinlich auch Android)
-A propos ausserirdischen Sushis... Unbedingt mal reingucken: WONTON SOUP
Montag, 22. August 2011
Dienstag, 9. August 2011
GREEN LANTERN Der Film
Dass die Comix im Moment ein neues Hoch bei DC einfahren wurde hier ja schon mal besprochen:
http://wastethelight.blogspot.com/2010/12/green-lantern-brightest-day-flash.html
Nun hat Warner, die auch hinter DC stehen natürlich eine sich selber milchende Superkuh, die natürlich jetzt noch im ganzen Superhelden-Rummel geschlachtet werden soll. Mit zwiespältigem Resultat (siehe auch die OnePixReview auf Twitter -> Suchwort WASTETHELIGHT)...
Leider bleibt das Debut ein wenig auf der Strecke. Nach einem fulminanten Start und immer wieder guten Szenen in teilweise beeindruckendem 3D, schafft es der Film, trotz tangentenreicher Story, immer wieder zu langweilen. Mehrmals wünschte ich mir die Dichte einer Fringe-Folge zurück.
Zusätzlich bin ich misstrauisch, wie DC ihr Comicuniversum verkauft. Marvel löste dies sehr geschickt (siehe auch http://wastethelight.blogspot.com/2011/05/thor-und-das-marvel-universum.html). DC? Sie versuchens jetzt auf Biegen und Brechen. Die Rolle der Miss Waller ist ein abgespeckter Nick Fury. Wie weit Checkmate, eine der grossen Untergrundsorganisationen im DC-Universum dabei eine Rolle spielt? Es werden keine weiteren Samen gesetzt. Schade...
Doch nicht nur innerhalb des Big Picture gibts zu wenig. Auch innerhalb des Green Lantern Universum hätten viel mehr Samen des momentan sehr reichen Comic-Universum gesetzt werden können. Und das einzig ausgefleischte Samenkorn eines Hector Hammonds wird gekillt. Brutzel Brutzel. Neben dem Gelben Ring, doch dieser gehört einfach dazu...
Alles in Allem. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Und die Chance, dass Batman oder Superman plötzlich vorbeigucken bei kosmischen Katastrophen? Eher mau im Moment. Dabei warte ich noch immer auf die Filmversion von Batman in Space! :-)
http://wastethelight.blogspot.com/2010/12/green-lantern-brightest-day-flash.html
Nun hat Warner, die auch hinter DC stehen natürlich eine sich selber milchende Superkuh, die natürlich jetzt noch im ganzen Superhelden-Rummel geschlachtet werden soll. Mit zwiespältigem Resultat (siehe auch die OnePixReview auf Twitter -> Suchwort WASTETHELIGHT)...
Leider bleibt das Debut ein wenig auf der Strecke. Nach einem fulminanten Start und immer wieder guten Szenen in teilweise beeindruckendem 3D, schafft es der Film, trotz tangentenreicher Story, immer wieder zu langweilen. Mehrmals wünschte ich mir die Dichte einer Fringe-Folge zurück.
Zusätzlich bin ich misstrauisch, wie DC ihr Comicuniversum verkauft. Marvel löste dies sehr geschickt (siehe auch http://wastethelight.blogspot.com/2011/05/thor-und-das-marvel-universum.html). DC? Sie versuchens jetzt auf Biegen und Brechen. Die Rolle der Miss Waller ist ein abgespeckter Nick Fury. Wie weit Checkmate, eine der grossen Untergrundsorganisationen im DC-Universum dabei eine Rolle spielt? Es werden keine weiteren Samen gesetzt. Schade...
Doch nicht nur innerhalb des Big Picture gibts zu wenig. Auch innerhalb des Green Lantern Universum hätten viel mehr Samen des momentan sehr reichen Comic-Universum gesetzt werden können. Und das einzig ausgefleischte Samenkorn eines Hector Hammonds wird gekillt. Brutzel Brutzel. Neben dem Gelben Ring, doch dieser gehört einfach dazu...
Alles in Allem. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Und die Chance, dass Batman oder Superman plötzlich vorbeigucken bei kosmischen Katastrophen? Eher mau im Moment. Dabei warte ich noch immer auf die Filmversion von Batman in Space! :-)
Freitag, 5. August 2011
BAD VIBES by Luke Haines
x
Meine Review zum Britpop-Bashing, Selbstbeweihräucherungsfall BAD VIBES von Luke Haines.
Montag, 18. Juli 2011
TRANSFORMERS 3
CRASH BOOM BANG "help help help" BUDDABUDDABUDDABUDDA, VERWANDEL, CRASH BOOM BANG "ick bin ein berliner!" mmmm DONUTS. AAAAAAAAAAAAARGH, "the end of the world as we know it" BIG GUN, BIGGER GUN, BIGGEST GUN BUDDABUDDABUDDA SCREEEEEEEEECH. "story? why do we need a story??" EXPLOSIONS, MORE EXPLOSIONS, BIGGER EXPLOSIONS. BOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOM "i make movies for 12 year olds, dumb 12 year olds who will die in wars we don't need" SWISH SWISH TRANSFORM TRANbadcutSFORM MORPH MORPH BOObadcutOM BOOOOM BOOOOM "i'm angry AAAANGRYYYYYYY! RAAAAHRG" bla blaBAAAAANG DRIVE DRIVE FLYYYYYYYY BUWAAAAAAAAGAAAAH "let's move planets, enslave people" WHEEEEEEEE! bad cut another bad cut and another bad cut and WHAT THE FUCK IS GOING ON????? RHAAAAAAAAAAAAAAAAA CRASH BOOOOOOM BOOM BANG AND MORE CGI STILL NOT ENOUGH, MORE CGI MORE MORE MORE MORE BUWAHAHAHAHA CGI CGIIIIII WHEEEEEEbadcutEEEEEEE cutcutcutcutcutcut 3D-EFFECT JUST TO SHOW THAT IT'S 3D SUNFLARE=WORST 3D EVER "who cares???" BUDDABUDDABUDDA RHAAAAARGHL BLÖLLLLLAKKKKEEEEPHAAAAAAAAAAA "oh look, another catastrophy made it into the film" FAKECHALLENGEREXPLOSION dead dead dead NOOOO live live live CRAAAAAAAAAASH BOOOOOOOOOOOOOOOOOOM BAAAAAAAANG
happyend
worst film 2011.
happyend
worst film 2011.
Montag, 4. Juli 2011
Mittwoch, 8. Juni 2011
FLEET FOXES im HMV Hammersmith Apollo, London (31. Mai 2011)
Das Auditorium war schon brechend gefüllt und von THE BEES gut gelaunt, als das Licht gedimmt und 6 schüchtern wirkende Männer auf die Bühne stolperten. Ein kurzes Lächeln, Winken und Halloen später stimmten sie den ersten Song an. Stimmungsvoll, vielschichtig und von wechselnder Dynamik. Schon hier war klar, dass Pogo-Tanzen fehl am Platz wäre. Doch die Zuschauer wussten dies und klebten an den Lippen des mehrstimmigen Gesangkörpers. Nach einer gefühlten Ewigkeit von drei Songs hatte sich der Mischer auch langsam auf die Band eingestellt, so dass die anfänglich viel zu brachial gemischte Soundsuppe langsam einer Leichtigkeit wich, welche die filigranen Stellen der einzelnen Songs auch zum Klingen brachten. Und dies zahlte sich aus. Endlich konnte sich der Abend entwickeln in Richtung süsser Melancholie und stiller Euphorie. Langsam gewöhnten sich auch die Körper der Zuschauer an die Langsamkeit und der darin enthaltenen Schönheit der Songs. Die eher an Schamanismus erinnernden Trommeleinsätze wirkten auch langsam auf das kollektive Bewusstsein und ich kam aus dem Gefühl nicht raus, dass das Publikum im Zeichen des Beats atmete. Nur so lässt sich erklären, dass diese anhaltende Ruhe innerhalb des ausverkauften Apollo, welche sich übereuphorisch jeweils eine Sekunde nach dem Ausklingen des letzten Tones entlied bis zum Ende des Abends erhalten wurde. Magisch war auch der Moment bei THE SHRINE / AN ARGUMENT, wo ein einfacher Lichteffekt den hippiesken Reigen auf eine neue Ebene hievte und die Band mit dem Publikum und dem Kosmos verschmolzen. Nur für einen Moment, doch dieser Moment war einer für die Ewigkeit.
Ich muss hier selbstschützend erwähnen, dass ich keinerlei halluzinogener Substanzen eingeworfen oder geraucht hatte. Wer dies jedoch gerne tut, dem kann ich ein FLEET FOXES-Konzert ans Herzen legen. Mir spielten sie sich direkt ins Herz, geschürt durch die zurückhaltend Sympathie der Protagonisten. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich wunderten, dass ihre paar Lieder so gute Resonanz auslösten.
Wer die FLEET FOXES noch nicht kennt, dem sei mit MYKONOS ein Anspieltipp gegeben. Weiteres zur Band hier:
http://www.lastfm.de/music/Fleet+Foxes
Ich muss hier selbstschützend erwähnen, dass ich keinerlei halluzinogener Substanzen eingeworfen oder geraucht hatte. Wer dies jedoch gerne tut, dem kann ich ein FLEET FOXES-Konzert ans Herzen legen. Mir spielten sie sich direkt ins Herz, geschürt durch die zurückhaltend Sympathie der Protagonisten. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich wunderten, dass ihre paar Lieder so gute Resonanz auslösten.
Wer die FLEET FOXES noch nicht kennt, dem sei mit MYKONOS ein Anspieltipp gegeben. Weiteres zur Band hier:
http://www.lastfm.de/music/Fleet+Foxes
Dienstag, 17. Mai 2011
THOR und das MARVEL UNIVERSUM
Innerhalb der Film-Erzählstrukturen gibt es langsam aber sicher einen Shift. Sinkende Ticketsales und starken TV-Serien sei Dank. THOR ist ein wunderbares Beispiel dafür.
Seit dem ersten X-MEN-Film gab es zu jedem halb- bis ganzerfolgreichen Superhelden ein Projekt. Das Marvel-Universum war langsam am Entstehen. Doch noch niemand wusste genau, was damit anzufangen. Ang Lee drehte einen künstlerisch anspruchsvollen HULK, Sam Raimi einen poppigbunten SPIDERMAN, FANASTIC FOUR und DAREDEVIL wurden mehr schlecht als recht umgesetzt. Doch das hartnäckigste Gerücht war eine filmische Umsetzung der AVENGERS. DAS Marvel Super-Team schlichthin: CAPTAIN AMERICA, IRON MAN, THOR, HULK, WASP, GIANT MAN, teilweise SPIDERMAN und WOLVERINE... Sie alle und noch viel mehr waren regelmässige Vorbeischauer innerhalb des Comicuniversums. Als kurze Erklärung: Stan Lee, der Erschaffer der meisten alteingesessenen Marvel-Helden, ist erklärter New York-Liebhaber. Also siedelte er die meisten seiner Superhelden auch in der Stadt seines Vertrauens an. Dies führte dazu, dass sich die verschiedenen Helden auch ständig über den Weg liefen. Im vorigen Filmuniversum war dies nicht möglich, da die einzelnen Helden von verschiedenen Firmen vermarktet wurden, so dass es real-weltig ein mühseliger Prozess wurde, sollte SPIDERMAN kurzfristig am Fenster des Baxter Building vorbeischwingen. Dies führte dazu, dass die einzelnen Universen in sich geschlossen waren. Und dies schob einem AVENGER-Film einen Riegel.
MARVEL hingegen rechnete durch und machten den wichtigsten Schritt ihrer Film-Karriere: sie gründeten ein Filmstudio. Langsam erwarben sie alle Lizenzen zurück und schockten die Filmwelt mit einem grandiosen IRON MAN. Dieser diente vom Pacing und von der Welt her auch als Blueprint für die weiteren Filme. HULK war nächstes Ziel, danach WOLVERINE. Und überall wurden Samen gesetzt, Hinweise auf zukünftige Filme innerhalb ihres Film-Universum. Fans überschlugen sich vor Freude. Und dann der erste Auftritt von NICK FURY, dem Leiter von SHIELD, einer Organisation welche innerhalb des Marvel-Comic-Universum die Fäden in der Hand hielt. Samuel L. Jackson, welche der Figur Leben einhaucht hat auch bei Marvel für ein gutes Dutzend Filme unterschrieben. Viele seiner Auftritte blieben unbemerkt, da sie in einer Secret-Scene am Ende des Abspannes liefen. Nun mit THOR und später im Jahr CAPTAIN AMERICA kommen zwei Filme ins Kino, welche ganz klar den Grundstein legen für AVENGERS. Dieser ist auch auf 2012 angekündigt.
THOR
Die Filmwelt runzelte verwundert die Stirn, als der grosse Shakespeare-Liebhaber Kenneth Brannagh als Regisseur für THOR vorgestellt wurde. Doch gerade für THOR war dies eine Idealbesetzung. Denn wie wenige zweite versteht Kenneth die Balance innerhalb eines trashig anmutenden Konzeptes. Pathos, Comedy und Action geben sich die Hand. Eine feine Romanze und Charakter-Aufbau würzen nach. Auch der Cast kann sich sehen lassen. Von bekannten Persönlichkeiten wie Natalie Portman, Stellan Skarsgard und Anthony Hopkins, bis zur weniger bekannten Hauptfigur Chris Hemsworth. Und dieser All-Star macht im Film dick auf sich aufmerksam. Entstanden ist ein feines Ensemble-Piece geführt von starker Hand. Den Emotionen wurde in starken Szenen Nachdruck verliehen, ohne ein Shout-Fest zu werden, subtile Einstellungen bekräftigen die Gefühlswelten der Figuren und als Sahnehäubchen gibts ein unglaubliches Set nach dem anderen. Alles in allem pure Unterhaltung. Der obligate 3D-Effekt ist nie störend aber auch knapp an einem überflüssig vorbei. Einige Sequenzen profitieren von der erweiterten Dimension, das meiste funktioniert aber auch ohne.
AVENGERS kann kommen!!!
Seit dem ersten X-MEN-Film gab es zu jedem halb- bis ganzerfolgreichen Superhelden ein Projekt. Das Marvel-Universum war langsam am Entstehen. Doch noch niemand wusste genau, was damit anzufangen. Ang Lee drehte einen künstlerisch anspruchsvollen HULK, Sam Raimi einen poppigbunten SPIDERMAN, FANASTIC FOUR und DAREDEVIL wurden mehr schlecht als recht umgesetzt. Doch das hartnäckigste Gerücht war eine filmische Umsetzung der AVENGERS. DAS Marvel Super-Team schlichthin: CAPTAIN AMERICA, IRON MAN, THOR, HULK, WASP, GIANT MAN, teilweise SPIDERMAN und WOLVERINE... Sie alle und noch viel mehr waren regelmässige Vorbeischauer innerhalb des Comicuniversums. Als kurze Erklärung: Stan Lee, der Erschaffer der meisten alteingesessenen Marvel-Helden, ist erklärter New York-Liebhaber. Also siedelte er die meisten seiner Superhelden auch in der Stadt seines Vertrauens an. Dies führte dazu, dass sich die verschiedenen Helden auch ständig über den Weg liefen. Im vorigen Filmuniversum war dies nicht möglich, da die einzelnen Helden von verschiedenen Firmen vermarktet wurden, so dass es real-weltig ein mühseliger Prozess wurde, sollte SPIDERMAN kurzfristig am Fenster des Baxter Building vorbeischwingen. Dies führte dazu, dass die einzelnen Universen in sich geschlossen waren. Und dies schob einem AVENGER-Film einen Riegel.
MARVEL hingegen rechnete durch und machten den wichtigsten Schritt ihrer Film-Karriere: sie gründeten ein Filmstudio. Langsam erwarben sie alle Lizenzen zurück und schockten die Filmwelt mit einem grandiosen IRON MAN. Dieser diente vom Pacing und von der Welt her auch als Blueprint für die weiteren Filme. HULK war nächstes Ziel, danach WOLVERINE. Und überall wurden Samen gesetzt, Hinweise auf zukünftige Filme innerhalb ihres Film-Universum. Fans überschlugen sich vor Freude. Und dann der erste Auftritt von NICK FURY, dem Leiter von SHIELD, einer Organisation welche innerhalb des Marvel-Comic-Universum die Fäden in der Hand hielt. Samuel L. Jackson, welche der Figur Leben einhaucht hat auch bei Marvel für ein gutes Dutzend Filme unterschrieben. Viele seiner Auftritte blieben unbemerkt, da sie in einer Secret-Scene am Ende des Abspannes liefen. Nun mit THOR und später im Jahr CAPTAIN AMERICA kommen zwei Filme ins Kino, welche ganz klar den Grundstein legen für AVENGERS. Dieser ist auch auf 2012 angekündigt.
THOR
Die Filmwelt runzelte verwundert die Stirn, als der grosse Shakespeare-Liebhaber Kenneth Brannagh als Regisseur für THOR vorgestellt wurde. Doch gerade für THOR war dies eine Idealbesetzung. Denn wie wenige zweite versteht Kenneth die Balance innerhalb eines trashig anmutenden Konzeptes. Pathos, Comedy und Action geben sich die Hand. Eine feine Romanze und Charakter-Aufbau würzen nach. Auch der Cast kann sich sehen lassen. Von bekannten Persönlichkeiten wie Natalie Portman, Stellan Skarsgard und Anthony Hopkins, bis zur weniger bekannten Hauptfigur Chris Hemsworth. Und dieser All-Star macht im Film dick auf sich aufmerksam. Entstanden ist ein feines Ensemble-Piece geführt von starker Hand. Den Emotionen wurde in starken Szenen Nachdruck verliehen, ohne ein Shout-Fest zu werden, subtile Einstellungen bekräftigen die Gefühlswelten der Figuren und als Sahnehäubchen gibts ein unglaubliches Set nach dem anderen. Alles in allem pure Unterhaltung. Der obligate 3D-Effekt ist nie störend aber auch knapp an einem überflüssig vorbei. Einige Sequenzen profitieren von der erweiterten Dimension, das meiste funktioniert aber auch ohne.
AVENGERS kann kommen!!!
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